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Ich bin angenommen

Das Jubiläum der Reformationsbewegung in 2017 hatte mich veranlasst darüber nachzudenken:
Was bedeutet es für mich Christ zu sein? Ich wurde schon einmal gefragt: Christ?Ach! Interessant … und was macht man da so?

Ich habe festgestellt: ohne Christus bin ich nichts. Ob in der Gemeinde, im Alltag oder im Beruf. Ich brauche Seine Hilfe. Ich bin dankbar über die Gewissheit, dass Gott unter denen ist, die mir helfen. Schon im Mutterleib kannte er mich. So sagt es König David im Psalm 139:

HERR, du hast mich erforscht und erkannt.

Du kennst mein Sitzen und mein Aufstehen, du verstehst mein Trachten von fern.
Mein Wandeln und mein Liegen – du prüfst es. Mit allen meinen Wegen bist du vertraut.
Denn das Wort ist noch nicht auf meiner Zunge – siehe, HERR, du weißt es genau.
Von hinten und von vorn hast du mich umschlossen, du hast deine Hand auf mich gelegt.
Zu wunderbar ist die Erkenntnis für mich, zu hoch: Ich vermag sie nicht zu erfassen.
Wohin sollte ich gehen vor deinem Geist, wohin fliehen vor deinem Angesicht?
Stiege ich zum Himmel hinauf, so bist du da. Bettete ich mich in dem Scheol, siehe, du bist da.
Erhöbe ich die Flügel der Morgenröte, ließe ich mich nieder am äußersten Ende des Meeres,
10 auch dort würde deine Hand mich leiten und deine Rechte mich fassen.
11 Und spräche ich: Nur Finsternis möge mich verbergen und Nacht sei das Licht um mich her:
12 Auch Finsternis würde vor dir nicht verfinstern, und die Nacht würde leuchten wie der Tag, die Finsternis wäre wie das Licht.
13 Denn du bildetest meine Nieren. Du wobst mich in meiner Mutter Leib.
14 Ich preise dich darüber, dass ich auf eine erstaunliche, ausgezeichnete Weise gemacht bin. Wunderbar sind deine Werke, und meine Seele erkennt es sehr wohl.
15 Nicht verborgen war mein Gebein vor dir, als ich gemacht wurde im Verborgenen, gewoben in den Tiefen der Erde.
16 Meine Urform sahen deine Augen. Und in dein Buch waren sie alle eingeschrieben, die Tage, die gebildet wurden, als noch keiner von ihnen da war

Ich stelle staunend fest: ich bin angenommen – bedingungslos. Gott interessiert sich für mich.Auch Lukas recherchierte gründlich und kam zu dem Ergebnis: auf das Wort Gottes kann ich mich verlassen. Reformation – was bedeutet evangelisch zu sein für mich ganz persönlich?

Ich stelle für mich fest: ich kann mich auf Gott einlassen, Ihm vertrauen, dass er mich und meine Wege kennt. Martin Luther sagte: „Das Christenherz auf Rosen geht, wenn’s mitten unterm Kreuze steht.“