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Es braucht Mut gegen den Strom zu schwimmen

Dürfen Mädchen in der Schule einfach anziehen, was sie wollen?

Im Sommer in Hotpants und bauchfrei zur Schule? In den vergangenen Tagen waren einige Zeitungen gefüllt mit Nachrichten hinsichtlich der saloppen Sommerkleidung von jungen Mädchen.

Es braucht Mut gegen den Strom zu schwimmen. Die Entwicklung der Persönlichkeit  junger Mädchen zeigt sich in ihren ersten Ausdrucksformen  in der Neigung zur Schüchternheit. Die Persönlichkeit  kommt also in einem zerbrechlichen Zustand zur Welt und wird in der Familie geformt und findet ihren natürlichen Halt im Familienleben.

Doch sollten sie auch von ihren Eltern vor einer übertriebenen emotionalen Abhängigkeit vom Mann bewahrt werden, etwa in der Art, dass sich alle ihre Gedanken nur darum drehen, wie sie Männer gewinnen und ihnen gefallen könnten – aber ihnen auch helfen, nicht nur im Wettbewerb mit ihnen zu stehen, das heißt stets das gleiche oder mehr leisten zu wollen als ein Mann.

Heute sagt  der Zeitgeist in unseren Landen: Es ist alles erlaubt. Dies führt zu Verirrungen aller Art. Man schwimmt mit dem Strom der öffentlichen Meinung. Kleidermode und Styling werden vermischt, ohne darüber nachzudenken, was dieses saloppe Auftreten für Auswirkungen auf andere und nicht nur spezifisch auf pubertierende männliche Teenager haben könnte.

Hier möchte ich auch zu bedenken geben, dass wir mittlerweile in einer multikulturellen Gesellschaft leben, in denen es ausländische Mitbürger gibt, die eine andere Moralvorstellung haben. Doch auch die christliche Morallehre weist auf die große Verantwortung der Eltern hin, die sie in dieser Beziehung haben.

Es gibt auch Teenie-Stylings, die geschmackvoll, dezent und doch cool aussehen. Man muss sich also einerseits nicht wie ein“ Blaustrumpf“ kleiden und andererseits in zu großer Freizügigkeit rebellisch die Grenzen des Geschmacks verletzen. Eventuell wäre hier die Einführung einer Schuluniform , wie es auch in einigen anderen Ländern gehandhabt wird, eine bessere Alternative.

Gerade junge  Mädchen sollten in einer positiven Erwartung an ihr „Frausein“ herangeführt werden, damit sie zu einer echten eigenen Identität finden. Dazu benötigt ein jüngeres Mädchen vor allem das Vorbild der Mutter und mit dem Heranwachsen viele Gespräche von Frau zu Frau.

Es scheint  sich eine gewisse Trägheit in unserer Gesellschaft auszubreiten, durch die man die Mühe nicht auf sich nehmen will mit seinen Freunden,  Freundinnen und Schulkameraden in Konflikt zu geraten. Man muss die Wahrheit, das Wort Gottes (die Bibel), in einem solchen Grade lieben, dass es unerträglich wird zu schweigen, wenn sie geleugnet wird.
Für Menschen, wie die Verantwortlichen an den Schulen mit wirklichen Standpunkten, sieht es so aus, dass sie in gewisser Weise das richtige tun wollen und den Mut aufbringen sich gegen den Mainstream zu stellen, aber sich schwer tun werden durchzuhalten, aufgrund des kollektiven Drucks des Zeitgeistes in der heutigen Gesellschaft.